Brainstorming & Ideenreichtum!

Nicht nur im Management gewinnt das sogenannte Brainstorming immer mehr an Bedeutung. Denn gerade bei komplizierten Problemen ist es immer besser, eine Vielzahl von Mitarbeitern mit ihren Fähigkeiten und Ideen an der Lösung zu beteiligen.

Wichtigkeit

Die Grundidee des Brainstormings ist es, durch die Integration einer Vielzahl von Menschen möglichst viele Menschen an der Lösung zu beteiligen. Denn damit macht man sich eine Vielzahl von Begabungen, Ideen und Sichtweisen zunutze. Eine Frau hat zum Beispiel meistens eine andere Sichtweise als ein Mann. Damit reduziert man gleichzeitig auch die Gefahr von Fehlentscheidungen.

Wie sollte Brainstorming organisiert werden
Hier ist es zunächst einmal wichtig, mehrere Phasen zu unterscheiden:
Relevante Gruppe festlegen
Wichtig ist zunächst, den Kreis der am Brainstorming zu beteiligenden Mitarbeiter festzulegen. Sollen es zum Beispiel nur Führungskräfte oder die gesamte relevante Gruppe sein?

Wenn man Brainstorming auch unterhalb der Managementebene einsetzt, dann kann man auch Mitarbeiter anderer Hierarchieebenen erreichen. Auch diese können dann ihre Kenntnisse und Erfahrungen in den Entscheidungsprozess mit einbringen. Auf diese Weise ist zum Beispiel der Geschäftsführer auch direkt mit dem Kassierer oder dem Verkäufer vernetzt. Dieser hat zum Beispiel unmittelbaren Kontakt mit dem Kunden und kann damit seine Erfahrungen und Ideen ebenfalls in den betrieblichen Prozess der Entscheidungsfindung integrieren.

Relevante Fragen festlegen: Die Frage darf weder zu kleinteilig noch zu spezifisch oder zu allgemein sein.

Es gibt grundsätzlich mehrere Arten des Brainstormings. So kann man zum Beispiel mit realen oder auch mit Videokonferenzen arbeiten. Hierbei sollte zunächst einmal jeder der Teilnehmer seine Ideen vortragen. Eine andere Möglichkeit ist natürlich auch die Arbeit mit elektronischen Medien, zum Beispiel mit Managementtools. Auch hier sollten alle Beteiligten erst einmal unabhängig voneinander arbeiten und ihre Gedanken in die Diskussionen mit einbringen. Dabei ist zu gewährleisten, dass jeder seine Ideen frei einbringen kann und in dieser Phase erst einmal noch keine Kritik an den Ideen erfolgen darf. Auch kühne und phantasievolle Ideen sollen zugelassen werden. Erst in einer zweiten Phase sollen die Ideen durch die Gruppe bewertet und sortiert werden.

Allerdings macht Brainstorming nur Sinn, wenn man auch jedem das Recht zugesteht, seine Meinungen und Ideen frei zu äußern. Dazu ist es gegebenenfalls erforderlich, die Beiträge zu anonymisieren. Denn sonst haben gerade Untergebene Angst, ihre Ideen offen vorzutragen, wenn sie befürchten müssen, dass diese ihren Vorgesetzten nicht gefallen.
Grundsätzlich und optimal sollte es sein, dass bei komplexen lösungsorientierten Vorschlägen oder auch Umsatzsteigerungen über verschiedene Strategien, ein möglichst großer Pool hinzugezogen werden sollte, so fühlen auch die Mitarbeiter sich mit einbezogen und das Ergebnis wird vom Pool bewertet, jeder hat individuelle und einzigartige Ideen!

Liebe Grüße

Gastbeitrag von  Daniela Roß

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