Der Erfolgsweg ist mit Hindernissen gespickt!

Wer Erfolg haben will, muss sich auf einen langen und beschwerlichen Weg einstellen. Anders als es uns häufig in Medien und Geschichten dargestellt wird, enden die meisten Abkürzungen zum Erfolg nämlich in Sackgassen. Ein Erfolg dieser Art ist ohne Dauer und bricht beim kleinsten Sturm wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Dennoch hat die Werbung mit schnellen Wegen zum Erfolg Konjunktur.

Verheißung der kurzen Wege
Viele Erfolgs-Gurus predigen ihrem Publikum in ihren Büchern und Seminaren, nach schlanken Wegen und Abkürzungen zu suchen. Sie erzählen den Menschen, dass sie nur am richtigen Ort zur richtigen Zeit mit dem richtigen Auftreten und der richtigen Einstellung zu sein bräuchten, um dem gewünschten Ziel näher zu kommen. Diese Verheißungen sind deshalb so fruchtbar, weil die Aussicht auf schnellen und problemlosen Erfolg eine fatale Grundannahme erfüllt: Das bestmögliche Ergebnis mit dem geringsten Einsatz zu erreichen, eine Formel, die jeder Einsteiger in der Ökonomie binnen kürzester Zeit sofort als logischen Widerspruch entlarven kann.

Die Realität der steinigen Wege
Fakt ist: Die Wenigsten, die wirklich in ihrem Leben erfolgreich waren und sind, haben dies von heute auf morgen geschafft. Sie sind nicht deshalb die geworden, die sie sind, und sie haben nicht deshalb erreicht, was sie heute vorweisen können, weil sie auf einen schicksalshaften Glücksfall gehofft haben oder glaubten, mit geringer Mühe eine ertragreiche Ernte einfahren zu können. Sie glaubten vielmehr daran, dass sie durch eigene Arbeit, durch Fleiß und Disziplin sowie die Bereitschaft, mehr zu tun als die meisten anderen, genau das zu erreichen, was sie sich vornehmen.
Der Weg zum Erfolg führt über harte Arbeit. Diese Arbeit muss dem selbstgewählten Ziel dienen. Hart für die Ziele eines Andern zu arbeiten, führt weder zu Erfolg noch zu Erfüllung. Dabei macht es keinen Unterschied, welche Voraussetzungen man mitbringt: Jeder Mensch kann in jedem Stadium seines Lebens sein Herz und seinen Willen auf das ausrichten, was er am meisten erreichen will und dann durch Überlegungen die Schritte entwickeln, die als nächstes zu gehen sind.

Kritische Selbstprüfung

Blind dem eingeschlagenen Weg zu folgen, kann jedoch ebenfalls in die Irre führen. An jedem Punkt des Weges, der sich dafür anbietet, sollte man Weg und Richtung dahingehend überprüfen, ob man nicht doch der einen oder anderen verheißungsvollen Abkürzung auf den Leim gegangen ist. Die Versuchung ist groß um sich gegen sie zu behaupten, ist nur eine weitere anspruchsvolle Aufgabe auf dem langen und steinigen Weg zum Erfolg.
Entweder durch das Gespräch mit Freunden, Familie oder Bekannten oder sogar durch professionelle Unterstützung kann man die eigenen Konzepte und Strategien überprüfen und gegebenenfalls optimieren. Ein solches Potenzial ist stets vorhanden und sollte deshalb in regelmäßigen Abständen geprüft und ausgeschöpft werden. Viele Wege führen nach Rom und viele Wege führen zum Erfolg. Die meisten von ihnen sind jedoch, anders als von Vielen versprochen, nicht kurz, leicht und unbeschwert, sondern lang, steinig und gespickt mit Hürden.

 

Aber: Die Odyssee lohnt sich, denn am Ende des Weges steht das ersehnte Ziel. Mit ihm geht eine nachhaltige Entwicklung der eigenen Persönlichkeit einher.

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